Menü

hks ARCHITEKTEN + GESAMTPLANER GmbH

Sie sind hier

Aktuelles » Projektstart Neubau Forschungsgebäude UFZ Leipzig

15. Dezember 2015

Projektstart Neubau Forschungsgebäude UFZ Leipzig

hks | architekten haben im Rahmen des Wettbewerbs Neubau Forschungsgebäude für das Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung – UFZ  auf dem Campus des Wissenschaftsparks in Leipzig einen 2. Preis und nach einer Überarbeitungsphase den Zuschlag erhalten. Das Projekt ging noch vor Jahresende an den Start.

Ziel des Wettbewerb war es, mit einem in moderner, qualitativ hochwertiger Architektursprache gestalteten, mehrgeschossigen Forschungsgebäude den Standort des Wissenschaftsparks - und im Speziellen des UFZ - im Sinne einer Adressbildung seiner Bedeutung entsprechend im Stadtgebiet zu präsentieren. Neben den gestalterischen Qualitäten sollte dabei ebenfalls den Anforderungen an nachhaltiges Bauen genügt werden.

Das Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung GmbH (UFZ) erforscht die komplexen Wechselwirkungen zwischen Mensch und Umwelt in genutzten und gestörten Landschaften. Die Wissenschaftler des Helmholtz-Zentrums für Umweltforschung entwickeln Konzepte und Verfahren, die helfen sollen, die natürlichen Lebensgrundlagen für nachfolgende Generationen zu sichern.
Sitz des Helmholtz-Zentrums für Umweltforschung ist Leipzig. Der Campus des UFZ im Wissenschaftspark Permoserstraße 15 umfasst 17 Gebäude mit einer Nutzfläche von 27 500 m2. Infolge der Erweiterung der Forschungstätigkeit sowie dem kontinuierlichen
Wachstum am Standort Leipzig besteht der Bedarf nach zusätzlichen Büro- und Laborflächen. Diese Flächen sollen im Rahmen eines Neubauvorhabens auf dem Campus realisiert werden.

Aus dem Erläuterungstext

Städtebau:
› Als Fortsetzung der Reihe bildet der Hochpunkt den Abschluss bzw. Auftakt der Campus Erschließungsachse.
› Nachhaltige Stärkung der städtebaulichen Campusstruktur durch selbstverständliches Weiterbauen
› Versatz des Turms zum Sockel erzeugt eine dezent skulpturale Eingangsgeste und weit sichtbare Präsenz durch das Hereinrücken in die Sichtachse

Architektur:
› Dachgarten und Hof formulieren hochwertige Außenräume von unterschiedlichen Qualitäten: der Dachgarten, nach Außen orientiert und weithin sichtbar, der Hof im Haus als Zentrum präsent
› Wirtschaftliche, einfache und durchgängige Struktur von Tragwerk und Haustechnik, in denen Labor- und Bürofunktionen gleichermaßen flexibel angeordnet werden können
› Flexible Grundrissorganisation und Ausbau in Laborbereichen mit Dunkelzonen für zukünftige Entwicklungen
› Effektive Erschließungsstrukturen (Ring und 3-Bund) öffnen sich an zentralen Orten zur informellen Kommunikation
› Kompakter Erschließungskern, der Anforderungen aus dem Brandschutz synergetisch in eine interne Erschließung des S2-Laborbereiches übersetzt

Fassade:
› Bandfassade mit massiver Brüstung erfüllt Anforderungen an Labor- und Bürofunktionen im Hochhaus optimal bei reduziertem Fensterflächenanteil
› Nutzung der Potentiale der Prallscheibe als Wind-, Schall- und Witterungsschutz reduziert Betriebskosten (Kühlung, mechanische Lüftung, Fassadenreinigung, erhöhte Lebensdauer Holzfenster)

 

Weiterempfehlen