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Schlüsselübergabe zur Einweihung hks architekten an Lahn-Dill-Kreis

5. September 2016

Einweihung Neubau Kreisverwaltung Lahn-Dill-Kreis in Wetzlar

Bei einer Feierstunde im neuen Kreistagssaal übergab Michael Rommel symbolisch den Schlüssel an den Hausherrn Landrat Wolfgang Schuster - im Bild zusammen mit der Kreistagsvorsitzenden Elisabeth Müller und dem Personalratsvorsitzenden Olaf Schmidt (v.l.n.r) - verbunden mit dem Wunsch, dass sich das Selbstverständnis des Lahn-Dill-Kreises in diesem Gebäude widerspiegeln und die Dienstleistungsangebote einer modernen Kreisverwaltung ermöglichen und unterstützen möge.

In seinem Grußwort dankte Michael Rommel allen am Bau- und Planungsprozess Beteiligten und betonte, dass das Gebäude im gesetzten Zeit- und Kostenrahmen fertiggestellt werden konnte.

Damit wird ein Projekt an seinen Bauherrn übergeben, für das die hks | architekten im Juli 2011 in Folge eines EU-weit ausgeschriebenen Wettbewerbsverfahrens mit der Planung und Realisierung des Neubaus für die Kreisverwaltung des Lahn-Dill-Kreises beauftragt wurden. Eine Aufgabenstellung auf Basis einer Arbeitsplatzanalyse für 360 Arbeitsplätze lag dem europaweiten Wettbewerb zugrunde.

Das Gebäude zeichnet sich durch eine klare Struktur, einen modularen Aufbau und nachhaltiger Nutzungsflexibilität für die Kreisverwaltung aus. Alle Büros sind auf dem Vielfachen dieses Grundmoduls aufgebaut. So basieren alle baukonstruktiven Teile und Ausbauelemente auf diesem System und konnten zu einem Großteil vorgefertigt werden.
Auf dieser Basis wurden die besonderen funktionalen Belange der Fachabteilungen hinsichtlich der Sicherheits-, Vertraulichkeits- und Besucherfrequenzanforderungen sowie der Anforderungen an den Kreistagssitzungssaal und die Aufgaben der Kreisverwaltung im Katastrophen- und Einsatzfall für den Schutz der Bevölkerung berücksichtigt.
Die Gebäudestruktur wurde durch zwei Innenhöfe mit hoher Aufenthaltsqualität gestärkt. Die Grün- und Freiflächengestaltung differenziert nutzungsentsprechend Aufenthalts-, Park- und Wegezonen.
Die innenräumliche Ausgestaltung wurde ebenso qualitativ differenziert. Auf den großen Flächen in den Verwaltungsstrukturen haben wir die Raumfolgen mit unterschiedlicher Farbgebung gestaltet, was sich in den Fluren sehr gut ablesen lässt.
In den repräsentativen Bereichen zeigen sich wertige Materialien auf großen Wänden (wie z. B. die Eiche-furnierte Akustikwand im Sitzungssaal). Diese wiederholen sich in den Büroräumen auf kleinsten Flächen als Heizkörperverkleidung und verbinden so ‚Legislative‘ und – man könnte sagen – ‚Administrative‘. Mit dieser Strategie konnte dem Gebot der Sparsamkeit genügt werden. Gleichwohl ist es gelungen mit den eingesetzten Mitteln ansprechende Raumqualitäten zu schaffen.
Eine weitere Aufgabe war die Erstausstattung der Möblierung zu planen und den Auswahlprozess für die Gremien zu unterstützen.

 

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