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12. Juni 2017

2. Preis für WB Neubau Kriminaltechnisches Institut (KTI) in Dresden

hks l architekten haben einen von zwei 2. Preisen erhalten für den Neubau des Kriminaltechnisches Instituts in Dresden. Im Rahmen des nicht-offenen Realisierungswettbewerbs wurde kein 1. Preis vergeben. Die Zielvorgabe des Auslobers - Sächsisches Immobilien- und Baumanagement - war BNB Gold.

Der polygonale Baukörper vermittelt zwischen den angrenzenden Bebauungsstrukturen, fasst den südlichen Hof und formuliert einen präsenten Eingang. Zugleich werden entsprechend der grundsätzlichen Funktionsverteilung die Kantenlängen der zur Autobahn orientierten und somit schallexponierten Nordseite verkürzt und die sonnenbeschienene Südseite verlängert. Während die mechanisch belüfteten Labore bei geschlossenen Fenstern schallschutztechnisch unproblematisch nach Norden zur Autobahn orientiert werden, kann in den südlich orientierten Büros auf zusätzliche Lüftungstechnik verzichtet und natürlich gelüftet werden. Die in ihrer Oberfläche vergrößerte Südfassade stellt ein großes Potential zur Nutzung der Sonnenenergie durch horizontale Photovoltaiklamellen dar. In Verbindung mit einer kompakten Grundrissstruktur (unterdurchschnittliche Gesamtfläche von BGFa 8.880 qm sowie optimierter Flächeneffizienzfaktor von 0,66 [NF/[BGF-TF]) wird so ein Gebäude geschaffen, das die grundlegenden Voraussetzungen für niedrige Herstellungs- und Nutzungskosten, sowie die Anforderungen des BNB-Gold Standards erfüllt. (Auszug aus dem Erläuterungsbericht)

Massive tragende Wandkonstruktionen in Sturz und Brüstung, Raumtiefen und die 3-bündige Grundrissstruktur entsprechen den Anforderungen der Labore hinsichtlich Robustheit und Flexibilität. Der filigranere und lichtere Charakter des ein-bündigen Büroflügels sorgt an der Schnittstelle von Campus und Innenhof für Aufenthaltsqualitäten zur Stärkung der informellen Kommunikation. Zusammenliegende Labor- und Büronutzungen der einzelnen Fachbereiche erzeugen kurze Wege innerhalb der ringförmigen Erschließung.

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